Hauptversammlung 2026: ORBIS mit zufriedenstellendem Geschäftsjahr trotz der allgemein wirtschaftlich angespannten Situation

Ort:Saarbrücken

Saarbrücken, 28.05.2026 – Der Hauptversammlung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende in Höhe von 10 ct je Aktie vorgeschlagen. Diesem Vorschlag stimmte die Hauptversammlung zu.

Die Aktionäre der ORBIS SE haben auf der ordentlichen Hauptversammlung die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2025 entlastet.

Die Aktionärsversammlung bestellte die MSW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026.

Sodann haben die Aktionäre den Vergütungsbericht gebilligt.

Die Hauptversammlung beschloss des Weiteren die Aufhebung des bestehenden Genehmigten Kapitals 2021 und stimmte der Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2026 zu.

Abschließend wurde die Wahl zum Aufsichtsrat durchgeführt: Herr Holzer, Herr Gard und Herr Hörmann wurden erneut zu Mitgliedern des Aufsichtsrats für weitere 5 Jahre gewählt.

Der Finanzvorstand und Vorstandssprecher Herr Stefan Mailänder erläuterte in der Hauptversammlung die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025:

ORBIS könne trotz der wirtschaftlichen angespannten Gesamtlage im Jahr 2025 zufrieden auf das Geschäftsjahr zurückblicken, so Herr Mailänder.

ORBIS verzeichne im Geschäftsjahr 2025 auf Konzernebene einen Umsatz in Höhe von T€ 134.644, und liege damit um 1,9 % höher als im Vorjahr (Vorjahr: T€ 132.195). Die Anzahl der Mitarbeiter betrage zum 31.12.2025 900 Mitarbeiter (Vorjahr: 901 Mitarbeiter).

Das operative Ergebnis (EBIT) betrage T€ 4.368 (Vorjahr: T€ 5.019). Bereinigt um Sondereinflüsse, welche aus der Abschreibung und außerplanmäßigen Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen aus Kaufpreisallokationen sowie Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert resultierten, liege das operative Betriebsergebnis (EBIT vor Sondereinflüssen) mit T€ 6.507 um 5,1 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: T€ 6.194), so Herr Mailänder.

Der Anteil am Konzernjahresüberschuss, der auf die Aktionäre der ORBIS SE entfalle, betrage nach Steuern und Minderheitenanteilen T€ 3.241 (Vorjahr: T€ 3.999).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belaufe sich im Jahr 2025 auf T€ 8.380 (Vorjahr: T€ 10.409). Trotz hoher Investitionen in die Standorterweiterung in Saarbrücken und in die Ausweitung des Geschäftsbetriebes verfüge ORBIS weiterhin über liquide Mittel in Höhe von T€ 17.698 (Vorjahr: T€ 18.118), so Herr Mailänder.

Die Digitalisierung der Unternehmensprozesse stehe bei allen Unternehmen weiterhin ganz oben auf der Agenda, um Wettbewerbsvorteile für die Zukunft zu erzielen. ORBIS müsse jedoch davon ausgehen, dass die anhaltende schwache innen- und außenwirtschaftliche Nachfrage, die innen- und geopolitischen Ungewissheiten, insbesondere mit Blick auf die US-Handelspolitik, und der daraus gedämpften Konsum- und Investitionsstimmung sich auch im Jahr 2026 auf die Geschäftstätigkeit der Kunden von ORBIS negativ auswirken werde und auf die Bereitschaft in neue Projekte zu investieren.

Herr Mailänder betont, dass ORBIS für das Geschäftsjahr 2026 von einer Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich ausgehe und auch von einer deutlichen EBIT-Verbesserung sowohl im Segment Inland als auch im Segment Ausland, sofern sich die wirtschaftliche Gesamtlage nicht weiter verschärfe.

Herr Mailänder stellt heraus, dass die ORBIS SE als Software- und Business Consulting-Unternehmen in 2026 40 Jahre erfolgreiche Marktaktivität feiere: ORBIS habe inzwischen rund 1000 Unternehmen in den Branchen Automobil- und Bauzulieferindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, Metallindustrie, Konsumgüterindustrie und Handel bei ihrer digitalen Transformation begleitet.

Für das außergewöhnlichem Engagement und den ausgeprägten Teamgeist dankte Herr Mailänder den Mitarbeitenden und den Kunden für Ihr Vertrauen und ihre Treue.

Abschließend erklärt Herr Mailänder, dass er am Jahresende 2026 nach über 40 Jahren in den Ruhestand treten werde. Er sei sehr erleichtert, dass ORBIS mit Frau Verena Schwobe als Nachfolgerin im Vorstand eine sehr engagierte und kompetente Persönlichkeit gewinnen konnte. Frau Schwobe habe nicht nur den richtigen Sachverstand für die Rolle des CFO, sondern auch die nötige Kompetenz und Überzeugungskraft für das Beratungsgeschäft gegenüber den Kunden.

Herr Frank Schmelzer und Herr Damien Schirrer, Vorstandsmitglieder der ORBIS SE geben sodann einen Rückblick auf das das operative Geschäft der Bereiche SAP und Microsoft im Jahr 2025 und zu den Perspektiven für das Jahr 2026.

Herr Schmelzer betont, dass es ORBIS auch im Geschäftsjahr 2025 gelungen sei, zahlreiche neue Kunden und Projekte zu gewinnen und die Partnerschaft mit Bestandskunden zu intensivieren.

ORBIS könne den Kunden ein sehr umfangreiches Angebot im Bereich der Digitalisierung unterbreiten und dadurch die Unternehmen bei der Automatisierung der Geschäftsprozesse begleiten, insbesondere nunmehr auch durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. 

Die wesentlichen Wachstumsfelder seien KI und agentische Systeme, Cloud ERP, Integration über Plattformgrenzen hinweg und branchenspezifische Prozesslösungen.

Diese Themen seien nicht isoliert. KI brauche ein belastbares Datenfundament. Daten würden ihren Wert nur in integrierten Prozessen entfalten. Integrierte Prozesse bräuchten Beratung, die fachlich und technisch belastbar sei.

Herr Schmelzer und Herr Schirrer stellen heraus, dass daraus für ORBIS eine gute Ausgangsposition entstehe. ORBIS könne die großen Plattformen SAP und Microsoft verbinden, eigene Lösungen ergänzen und Kunden bei der konkreten Wertschöpfung unterstützen.

Das sei ein klarer Wettbewerbsvorteil für ORBIS.

 

Über ORBIS

ORBIS begleitet mittelständische Unternehmen sowie internationale Konzerne bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse: von der gemeinsamen Ausarbeitung des kundenindividuellen Big Pictures bis hin zur praktischen Umsetzung im Projekt. Die Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sichern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden. Das tiefe Prozess-Know-how und die Innovationskraft unserer 900 Mitarbeiter verbunden mit der Expertise aus über 35 Jahren erfolgreicher, internationaler Projektarbeit in unterschiedlichen Branchen machen uns dabei zum kompetenten Partner. Wir setzen auf die Lösungen und Technologien unserer Partner SAP und Microsoft, deren Portfolios durch ORBIS-Lösungen abgerundet werden. Dabei liegt unser Fokus auf durchgängige End-to End-Prozessberatung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Recruit to Retire, zu Lead to Cash, über Design to Operate mit Source to Pay. Mithilfe smarter Cloud-Anwendungen, AI und IIoT, fördern wir die Innovationskraft unserer Kunden bei der Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Produkte, Services und Geschäftsmodelle und haben auch immer den Blick auf die wichtigsten Trendthemen wie Sustainability, Security und Process Mining. Unsere Expertise resultiert aus über2500 Kundenprojekten bei mehr als 800 Unternehmen in den Branchen Automobilzulieferindustrie, Bauzulieferindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, Metallindustrie, Konsumgüterindustrie und Handel. Ein Auszug unserer langjährigen Kunden sind unter anderem der ZF-Konzern, Hörmann, Hager Group, Rittal, Andreas Stihl, NETZSCH Group, Paul Hartmann, SICK, DMG Mori, ThyssenKrupp, PERI, Sonepar, WAREMA, Witzenmann, Ferrum, Halter, V-ZUG, Blaser Swisslube, Hawa Sliding Solutions, Alfred Müller, Yanmar Marine International, Royal Avebe, Ottakringer, ÖBB, Gedore, ODU, KSB und Borne.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.orbis-group.com
oder
Dr. Sabine Stürmer, Leiterin Investor Relations der ORBIS SE
Tel: +49 (0)681 99 24 605, E-Mail: sabine.stuermer(at)orbis.de

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